Mi
18
Apr
2012
Kinderwoche der ACKIGESCH-Gemeinden in Schwarzenburg. Mittendrin. Über 20 Kinder sind begeistert mit dabei. Viele kommen aus der EMK, einige aus NLS und Landeskirche. Bei den Mitarbeitern sieht es anders aus. Überspitzt muss man von einer EMK-Kinderwoche reden! Das tut mir weh, denn im Mai 2011 war es noch für andere Gemeinden total klar, dass wir unbedingt eine weitere Kinderwoche anbieten sollten. Tja, was doch einige Monate alles verändern können....OK, ich mache jetzt das Beste aus dieser Woche, aber so stimmt das für mich nicht ganz....Augen zu und durch...soweit zum Thema ÜBERGEMEINDLICHE FRÖHLICHKEIT, oder so....tja
So
01
Apr
2012
Ich bin heute Morgen im Gottesdienst ganz neu inspiriert worden! Ich durfte heute Morgen einen Gottesdienst erleben, den Laien gestaltet haben, also Leute, die sich nicht "professionell mit Gott beschäftigen"....aber ich habe gespürt, dass sie diesem Gott ihr ganzes Leben gegeben haben. Sie leben den Glauben in ihrem Alltag und haben den Gottesdienst-Besuchern heute Morgen davon Anteil gegeben! Wie viele Predigten habe ich schon gehört von sogenannten Profis, aber das Leben und diesen Jesus konnte ich in ihren Ausführungen nicht spüren. Ganz anders heute Morgen! Jesus hat mir heute Morgen einmal mehr zugesagt, dass ER mein Leben, meine Wahrheit und mein Weg ist! Einmal mehr wurde mir bewusst, was ich doch an meinem Jesus habe! Es gibt nichts Besseres! Auch in meinem Alltag, auch dort gibts nichts besseres! J-E-S-U-S! Auch wenn mich meine Sorgen und meine innere Ungeduld auf die Palme bringen...Jesus stellt sich vor meine Palme und ruft mich runter und wenn ich nicht runter komme, dann kommt ER rauf und ist mit mir oben bis ich bereit bin, mit IHM zusammen herunterzusteigen. Das ist SEINE Wahrheit! So ist Jesus! Jesus geht sogar weiter, ER hilft mir meine Lieblingspalmen zu fällen, das Holz zu nutzen....Weil ich so dankbar bin, lege ich die Palmblätter an den Boden, damit Jesus darauf in mein Leben hineinziehen kann (das ist mein ganz persönlicher Palmsonntag)...Dies alles hat mir die feine Stimme des Heiligen Geistes heute bewusst gemacht! Um mir dies heute bewusst zu machen hat Jesus heute morgen "normale Menschen" (Was ist schon "normal"?), die im Alltag stehen und vielen Verpflichtungen folgen, gebraucht! MERCI AN EUCH ALLE!
Do
22
Mär
2012
Ganze vier Tage mit den Kids allein. Ich bin kaputt. So anstrengend, so nervenaufreibend. Sicher, es war auch schön, damit seien die besorgten Leser getröstet, aber ansonsten: es war wirklich eine Herausforderung. Wickeln, Zmorgen bereitmachen, Kids in die Schule und Kindergarten schicken, mit Kleinstem etwas unternehmen, Kochen, Essen, Gemotz über das Essen anhören, danach verdauen, Kids in die Schule schicken, den Kleinsten umsorgen, den Mittleren zum Fussball bringen, Gemotz von Grössten anhören, noch mehr motzen von allen Seiten, am Abend Znacht machen, Gemotz, danach Pischelen, Zähneputzen, Geschichte erzählen, Motz-Motz, Konflikt schlichten, danach beten und ins Bett, der Jüngste schläft kaputt ein, der zweitjüngste auch, die Älteste kommt noch mit einem Diktat, das sie vergessen hat, der Zweitälteste kann nicht einschlafen. Dann irgendeinmal weit nach halb zehn, endlich Ruhe. Ich muss sagen, ich bin kaputt. Und das war nur ein Tag. Die Mütter haben diesen Stress jeden Tag! Da kann ich nur ein Loblied auf die Mütter anstimmen!
Fr
09
Mär
2012
"Wer in der Gemeinde mitarbeitet, wird von Gott bearbeitet..."
Als ich über Mitarbeiterschaft nachgedacht habe, wurde mir diese obengenannte Aussage wichtig. Wer in der Gemeinde mitarbeitet, der wird von Gott verändert, er wird geschleift...Er befindet sich auf der Töpferscheibe und wird geformt. Jeder, der schon mal eine Sonntagsschulstunde vorbereitet hat, weiss es: Er profitiert von dieser Vorbereitung am meisten! Gott verändert ihn in dieser Vorbereitung. Gott zeigt ihm etwas auf, bewegt ihn, macht ihm etwas klar. Und so ist jeder, der in einer Gemeinde mitarbeitet, letztendlich ein Beschenkter. Mitarbeit heisst sich beschenken zu lassen. Mir kommt manchmal von gewissen Leuten in der Gemeinde so die Haltung entgegen: "Ihr könnt froh sein, wenn ich mich da investiere! Ich habe ja auch noch andere Jobs, aber ok, ich mach'es halt - dir zu liebe!" Wer so denkt, hat wohl nicht ganz verstanden, was Mitarbeiterschaft meint. Und ich möchte es Dir nochmals klar sagen: "Wenn Du mitarbeitest, dann kannst Du selber froh sein, denn du gibst Gott die Gelegenheit, Dich zu verändern, Dein Herz zu bearbeiten und Dich damit zu beschenken!"
Mitarbeiterschaft ist weit mehr als ein GEBEN. Es ist zu allererst ein NEHMEN und eine riesen Chance für Dich!
Mi
07
Mär
2012
Die meisten Menschen gehen 4x in die Kirche. Davon werden sie 2x getragen. Das erste Mal bei Ihrer Taufe und das zweite Mal bei Ihrer Beerdigung...
Ich überlege mir, warum die Menschen nicht mehr von Gott wollen? Warum sind sie so fixiert auf die eigenen Sterne? Warum haben sie nur den Eindruck, dass in ihrem Leben kein Platz für Gott ist? Warum haben sie Angst, dass dieser Gott sie einschränken, sie eingrenzen, ja einsperren wird....? Das ist doch völlig absurd! Wie dumm sind wir Menschen doch! Wie arrogant und nur auf unser eigenes Gärtchen fixiert? Wir Menschen können ja gar nicht mehr richtig nachdenken, geschweige denn logisch denken...Unserem Denken würde Gott richtig gut tun, aber eben: wir bleiben lieber im Keller, im Dunkeln, im Stinkigem...wir leben im muffigen Loch, ohne Gott und so endet dann unser Leben auch dort, wo wir es gelebt haben...im dunkeln Stinkmuffigloch. Bis es soweit ist, lassen wir uns von seichter Musik berieseln, beschäftigen uns mit Einkaufen und arbeiten noch ein bisschen an unserer einzigen Vision, die uns noch geblieben ist - nämlich der Television...Schönes Leben, nicht wahr?
Di
28
Feb
2012
Paare müssen lernen nicht von sich weg, sondern in ihre gemeinsame Beziehung zu schauen. Und zweitens müssen sie lernen, von sich weg in die gleiche Richtung zu schauen. Wie viele Paare kenne ich, die jahrelang mit einander leben und sich eigentlich nichts mehr zu sagen haben. Jeder lebt sein Leben, aber aus dem anfänglichen Miteinander ist ein langweiliges Nebeneinander geworden. Wie kann das Miteinander gepflegt werden? Indem sich Paare Zeit nehmen, um gemeinsam auf ihre Beziehung zu schauen. Einmal pro Woche oder doch zumindest einmal pro Monat. Einen Abend lang zusammen sitzen, einander Anteil geben an den Erlebnissen und Gefühlen. So vertieft sich eine Beziehung. An diesem Abend geht es nicht um mich, sondern um das, was wir miteinander haben. Es geht um unsere Beziehung!
Wichtig ist jetzt aber auch, dass wir es lernen in die gleiche Richtung zu schauen. Ich nenne das eine "Ehevision haben". Mal ehrlich: Wenn der einzige Grund, dass wir in die gleiche Richtung schauen, die Television ist, dann wird es ganz schwierig, oder...?
Do
23
Feb
2012
Ich höre immer wieder Leute "Nein sagen". Wenn man sie anfragt, um mitzuhelfen ein Projekt durchzuführen oder sogar für eine Leitungsposition fragt, dann höre ich immer wieder:"Nein, ich muss lernen Nein zu sagen und mich abzugrenzen!" Mich nervt diese Aussage und ich finde sie auch nicht ehrlich. Nein sagen kann nur, wer weiss, wofür er JA sagt. Will heissen. Wir müssen endlich aufhören, einander Mut zu machen, noch mehr und noch intensiver "Nein zu sagen", nur damit wir uns noch tiefer in unser "privates Glück" - was wohl dann eben auch kein richtiges Glück ist - zurückzuziehen. Ich weiss, wir werden zu dieser Nein-Sagerei unterstützt durch Burnout-Geschädigte, die durch vielerlei Bücher und Referaten und auf Podiumsdiskussionen dem Nein-Sagen das Wort reden...Was wir aber wirklich brauchen, sind Menschen, die JA sagen können. Menschen die wissen, was ihr Auftrag auf Erden ist. Und die auch wissen, was Gott von ihnen möchte. Wenn wir das wissen, dann können wir auch an der richtigen Stelle Nein sagen. Ich persönlich habe ein bisschen den Verdacht, dass viele von diesen Nein-Sagern nicht wirklich wissen, was Gott von ihnen möchte. Es interessiert sie vielleicht auch nicht. Mein Lieber! Das aber ist entscheidend...Überlege Dir doch: Was ist dein Auftrag? Was möchte Gott von dir? Was sagt er dir? Hörst Du seine Stimme? Wenn Du für irgend eine Aufgabe angefragt wirst: Fragst Du Gott um Seine Meinung oder reagierst Du mit Deinem antrainierten Burnout-Nein, nur damit, Dir niemand Dein privates Glück versaut...?
Do
23
Feb
2012
Die Glücksforschung hat herausgefunden, dass Glück nicht Maximierung der persönlichen Lust und des Habens und Erlebens ist. Wer seiner eigenen Lust und seiner Sehnsucht nach mehr haben nachjagt, der erlebt eben grad keine Erfüllung und der macht auch nicht die lebenswichtige Erfahrung nach Sinn...Das finde ich extrem spannend: In einer Zeit in der uns vorgegaukelt wird, dass jeder zu sich schauen muss und sich verwirklichen soll, um glücklich zu leben...Das Gegenteil macht glücklich: Wer sich verschenkt, wer dem anderen dient, ist wirklich glücklich...Genau das hat Jesus vor 2000 Jahren in seiner legendären Bergpredigt gesagt...Tja, der wirklich wahre Glücksexperte ist Jesus Christus, das finde ich auch spannend....
Mo
20
Feb
2012
Skifahren im Seelital. Das ist schön, schön kalt und bitter, aber es hat schon was. Ich mit meinen Pommes Frittli-Skis bin tatsächlich ein Exot auf der Piste. Ein Skilehrer hat mir mal gesagt, dass nur die Könner noch Pommesfrittli fahren, das ist mein Trost, auch wenn alle auf meine Skis schauen, sollen sie nur...Meine Kids fahren wie wild, Jery, Maël und Layla, sie fahren mir nur so um die Ohren....